taz.de: Suchmaschinenoptimierung
Linksruck jetzt noch schneller

Artikel-Adressen von taz.de sind lese- und suchmaschinenfreundlich

Besser als Spiegel und die Süddeutsche Zeitung? Die zeigen in der Adressleiste Ziffern statt Klartext.
Gibt es ihn nun oder gibt es ihn nicht? Den Linksruck bei den Sozialdemokraten. Anhänger eines Linksrucks jedenfalls wird freuen, dass die Suche nach dem "Linksruck" neuerdings schneller zu Ergebnissen führt.
Die "taz, die tageszeitung" schreibt ab sofort nicht nur in Artikeln Klartext, sondern auch in den dazugehörenden Internetadressen.
Damit dürfte sich die Position der überregionalen Zeitung, die in der Hauptstadt produziert wird, im Internet weiter verbessern. Denn nicht nur linksgerückte Sozialdemokraten wissen Klartext in sogenannten URL zu schätzen, sondern vor allem auch Suchmaschinen.
Hieß es bislang etwa
- taz.de/index.php?art=12345
heißt es nunmehr
- taz.de/...politik.../linksdruck-durch-linksruck
Kein Linksruck bei Spiegel und Süddeutscher
Sollte der Spiegel oder die Süddeutsche Zeitung vom Linksruck berichten, wird es bei Ihnen in den Adresszeilen Ihrer Online-Berichte weiterhin etwa heißen:
- spiegel.de/politik/0,1518,514890,00.html oder
- sueddeutsche.de/,tt2m1/deutschland/artikel/106/140805/
Das mögen Suchmaschinen nicht so gerne. Bis dies auch Spiegel und Süddeutsche gemerkt haben, hat die taz aus Berlin einen kleinen Wettbewerbsvorteil in der Welt des Internets.
Politik durch Technik
Manchmal geht es gar nicht um Politik sondern um Technik.
Die taz aus dem Armenhaus Berlin kann besser sein als die kapitalstarke Konkurrenz aus dem Pfeffersäcke-Hamburg und dem Weißwurst-München, weil die Zeitung sich für das Content-Management-System Typo3 entschieden hat. Dies ist ein kostenloses OpenSource-System, für das es inzwischen nicht nur tausende von freien Berater- und ProgramierInnen gibt, sondern auch hunderte kostenloser Systemerweiterungen.
Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung für die taz hat think-visually die Extension "SEO dynamic tag" programmiert und veröffentlicht. Spiegel und Süddeutsche Zeitung können sich die Extension im übrigen sofort von typo3.org herunterladen und ebenfalls kostenlos benutzen.
Dumm nur, dass beide mit kommerziellen CMS arbeiten und ihnen die Extension nichts nützt.
Geld allein macht eben noch nicht klug.
